Symfony-Upgrade ohne Neustart: So gehe ich vor
Jeremy Thelen ·
Veraltete Symfony-Version, aber kein Budget für einen Neubau? So bringe ich bestehende Anwendungen Schritt für Schritt auf einen aktuellen Stand – ohne Stillstand.
Warum sich ein Upgrade lohnt
Ältere Symfony-Versionen bekommen irgendwann keine Sicherheitsupdates mehr. Gleichzeitig wird es schwieriger, neue Pakete einzubinden oder Entwickler zu finden, die sich mit dem alten Stand auskennen. Ein Neubau klingt verlockend, ist aber teuer und riskant – meistens geht es auch ohne.
1. Bestandsaufnahme
Bevor ich eine Zeile ändere, verschaffe ich mir einen Überblick:
- Welche Symfony- und PHP-Version läuft gerade?
- Welche Pakete sind veraltet oder werden nicht mehr gepflegt?
- Gibt es Tests – und laufen sie?
2. Ein Sicherheitsnetz aufbauen
Fehlen Tests, schreibe ich zuerst welche für die wichtigsten Abläufe, etwa Login, Bestellung oder Kontaktformular. Sie zeigen nach jedem Schritt, ob noch alles funktioniert.
3. Deprecations abbauen
Symfony kündigt Änderungen eine Version vorher als „deprecated“ an. Diese Hinweise arbeite ich noch auf der aktuellen Version ab – dann ist der Sprung auf die nächste Hauptversion meist unspektakulär. Werkzeuge wie rector nehmen dabei viel Handarbeit ab.
4. Version für Version
Ich springe nicht von 4.4 direkt auf 7.x, sondern gehe über jede LTS-Version. Jeder Schritt wird getestet und kann einzeln live gehen.
Das Ergebnis
Am Ende läuft die Anwendung auf einer aktuellen, unterstützten Version – mit denselben Funktionen wie vorher, aber wieder sicher und gut erweiterbar.